Merkel

Als Pro Passivhaus im Oktober seine Mitgliederversammlung bei pro clima in Schwetzingen abhielt, wurden einige der Mitglieder am Rande der Veranstaltung von Heide Merkel abgefangen und interviewt. Die Interviews mit durchaus interessanten Statements stehen jetzt auf der Website von Pro Passivhaus.

9 SFP KomponentenMit der Energieberatersoftware EVEBI der Firma ENVISYS ist es ab jetzt erstmalig jedem registrierten BAFA-Vor-Ort-Energieberater möglich, Beratungen auf der Grundlage des neuen individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) durchzuführen. Die notwendige Freigabe der Software durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Auslieferung an die Kunden sind erfolgt.

Der individuelle Sanierungsfahrplan ist ein neues Beratungsinstrument, welches die Energieberatung strukturiert und die Beratungsberichte bundesweit vereinheitlicht. (siehe auch https://www.dena-expertenservice.de/arbeitshilfen/materialien-isfp)

GebäudehülleDie Räume, in denen wir uns täglich aufhalten, wirken sich auf unser Wohlbefinden aus. So fördern natürliches Licht und frische Luft nachweislich die Konzentration und vertreiben die Müdigkeit. In modernen Häusern ist regelmäßiges Lüften dabei besonders wichtig: Denn hier wird die Gebäudehülle immer dichter, wodurch der Luftaustausch zunehmend über die Fenster oder mithilfe technischer Anlagen erfolgen muss. Eine ausgewogene Raumlüftung kann dabei mit guten Wandbaustoffen zusätzlich unterstützt werden. Diese verhindern, dass sich Feuchtigkeit sammelt und negativ auf die Gesundheit oder die Bausubstanz auswirkt.

Aufatmen in den eigenen vier Wänden: Richtiges Lüften verbessert nicht nur das Raumklima, sondern ist auch wichtig für die Gesundheit. Durch den Luftaustausch werden Schadstoffe im Gebäude reduziert – beispielsweise das Kohlenstoffdioxid der Atemluft oder Feinstaub. Zugleich reguliert sich der Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft auf natürliche Weise. Dieser liegt im Idealfall zwischen 40 und 60 Prozent. Geht der Wert darüber hinaus, steigt das Risiko der Schimmelbildung.

ecolearn210Das interessiert vor allem Planer, die sich als „Energieeffizienz-Experten" in die Liste der dena eingetragen haben und für die Verlängerung Unterrichtseinheiten sammeln: Mit dem Online-Angebot „ecolearn" kann man bis zu 24 dena-Punkte bequem auf dem Sofa oder am eigenen Schreibtisch erhalten.

ecolearn ist ein Online-Bildungsangebot, das von einem Team aus Experten für Passivhausplanung und E-Learning in mehrjähriger Entwicklung erstellt wurde. Entstanden ist ein multimediales Angebot, das entsprechend der individuellen Bildungsziele das gefragte Wissen vermittelt und obendrein noch Spaß macht. Die Fortbildung mit ecolearn ist an keine Termine und an keinen Ort gebunden.

Der Verein Pro Passivhaus e. V. hat eine interessante und möglicherweise auch brisante Broschüre vorgestellt. Dabei wurde das KfW-Effizienzhaus genauer unter die Lupe genommen. In einer Gegenüberstellung zeigt die Broschüre, warum dieser von vielen dem Passivhaus als „fast gleichwertig“ empfundene Standard nicht mit dem Passivhaus zu vergleichen ist.

Es wird aufgezeigt, woraus sich die Definitionen für das Passivhaus und das KfW-Effizienzhaus ableiten und wie qualitativ unterschiedlich Planung, Berechnung und Ausführung sind. Dabei werden auch Fakten genannt, die so noch nirgends zu lesen waren: Etwa, dass das KfW-Effizienzhaus 55 eigentlich ein Effizienzhaus 73 ist, da der Gesetzgeber 2016 die primärenergetischen Anforderungen an neue Gebäude 2016 um 25 % verschärft hat – der KfW-55-Standard bezieht sich aber weiterhin auf die Anforderungen aus der EnEV 2009.