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Die Annahme, im Passivhaus kann man keinen Ofen betreiben ist nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig. Es lohnt sich, sich genauer mit diesem Vorurteil zu befassen.
Richtig ist, dass der handelsübliche Kaminofen oder der klassische Kachelofen des Ofenbauers im Passivhaus nicht zu verwenden sind, und das gleich aus mehreren Gründen:

  • Das Ofenrohr erfordert eine Durchdringung der Außenwand. Dies allein stellt schon eine Wärmebrücke dar. Das Rohr selbst ist nicht gedämmt und, auch wenn der Ofen aus ist, nicht hermetisch verschlossen. Es stellt daher einen regelrechten Kaltluftkanal bzw. Wärmeabzug dar.
  • Einfache Kaminöfen, z.B. aus dem Baumarkt haben eine Heizleistung von 6 bis 8 kW, bessere Kachelöfen liegen meist deutlich darüber. Solche Heizleistungen sind fürs Passivhaus aufgrund der guten Dämmung und der luftdichten Bauweise wesentlich zu hoch; der Raum wäre in kürzester Zeit überhitzt.
  • Feuer braucht Sauerstoff. Dieser wird bei gewöhnlichen Öfen der Raumluft entnommen, was kein Problem ist, weil durch die relativ undichten Wände und Fenster genügend Luft nachströmen kann. Im luftdichten Passivhaus kann die Lüftungsanlage dies nicht übernehmen.

Herkömmliche Öfen haben also im Passivhaus nichts verloren. Dennoch gibt es Lösungen für alle, die auf die Gemütlichkeit eines Feuers und das faszinierende Züngelspiel der Flammen nicht verzichten wollen. Eine einfache Lösung sind Ethanolöfen. Diese arbeiten mit Bioalkohol schadstofffrei und verbrennen ohne Rauchentwicklung (die Firma BFT vermarktet Sie deshalb unter der Marke „Nichtraucher"). Aus diesen Gründen können Sie problemlos im Passivhaus betrieben werden, ohne dass weitere technische Vorkehrungen getroffen werden müssen. Für die Lüftungsanlage sind einfach 1-2 Personen mehr im Raum. Die Heizleistung der Ethanolöfen liegt bei ca. 1 bis 3 kW und ist damit so niedrig, dass Sie manchmal sogar warnen: „Achtung Dekofeuer – nicht für Heizzwecke geeignet". Für konventionelle Gebäude ist dies richtig, im Passivhaus ermöglich diese Heizleistung einen gemütlichen Winterabend in einem Wohnzimmer, das bald kuschelig warm ist.

Etwas aufwändigere Lösungen gibt es auch für diejenigen, die sich der Romantik brennenden Holzes nicht entziehen können. Zu empfehlen sind dann grundsätzlich raumluftunabhängige Geräte, also Öfen, die den Sauerstoff nicht aus dem Wohnzimmer sondern von draußen beziehen. Die Zuluft wird dann über einen gesonderten Schornsteinzug oder über einen Luftkanal angesaugt. Das Problem der eigentlich zu hohen Heizleistung lösen die Hersteller auf verschiedene Weisen. Wodtke hat beispielsweise einen passivhaustauglichen Pellet-Ofen für den Wohnraum, der mit der (zu viel) erzeugten Wärme praktischerweise gleich den Warmwasserspeicher speist. Der Hersteller Gerco arbeitet ähnlich: Über einen Pufferspeicher können herkömmliche Heizkörper oder der Warmwasserspeicher erwärmt werden.
Prinzipiell also gilt: Passivhaus und Ofen – wenn man will, ist es machbar.

  • Passivhaus-Hotel - Herz & Lang

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  • Passiv-Integral-Fenster – Wiegand

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  • Isokorb Balkonanschluss - Schöck Balkonsysteme

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